RegionaleDisparitäten
und
Wettbewerbsfähigkeit
von Regionen in der
Europäischen Union
Grundseminar Wirtschaftsgeographie
Seminarleitung: Dr. Marco Trienes
Sommersemester 2015
09.07.2015
Nikola Bobchev
nikola.bobchev@rwth-aachen.de
Gliederung
1.Wasbedeutet„RegionaleDisparitäten“?
1.1WasistRegion?
1.2NUTS–Klassifikation
1.3Aktiv-undPasivraum
2.Indikatoren
2.1BIP
2.2Beschäftigung
3.UrsachenfürdieDisparitäten
4.Verbesserungsmaßnahmen
5.Fazit
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G. Joe 2014 Novinar2014
Was versteht man unter
Regionale Disparitäten?
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Region
•Konkreter Ausschnitt der Erdoberfläche, der aus
verschiedenen Gründen von anderen Regionen
abgrenzbar ist.
Strukturregionen–Gleichartigkeit von Ausgangslage und Entwicklung
Funktionalregionen–Beziehung, funktionale Verbindung
Normative Regionen–Durch Verwaltung festgelegte Grenze
Wahrnehmungsregionen –Gefühl der Zugehörigkeit
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NUTS -Klassifikation
•Ein geographisches System, nach dem die Gebieten
der Europäischen Union in drei Ebene eingestuft
werden.
NUTS-3 –150.000 -800.000
Einwohner
NUTS-2 –800.000 –3 Mio.
Einwohner
NUTS-1 –3 Mio. –7 Mio.
Einwohner
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Aktiv-und Passivräumein der
EuropäischenUnion
Aktivräume
Hohe BIP je Einwohner
(deutlich über EU-
Durchschnitt)
-Gute Infrastruktur
-Hohe
Zuwanderungsquote
Große
Beschäftigungsquote
in sekundärer und
tertiärer Sektor
-Niedrige
Arbeitslosenquote
-Hohes
Durchschnittseinkommen
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Eigenes Foto
Eigenes Foto
Aktiv-und Passivräumein der
EuropäischenUnion
Passivräume
Geringere Attraktivität
Negativer
Wanderungssaldo
Deutlich unter EU-
Durchschnitt liegende
BIP je Einwohner
Hohe
Arbeitslosenquote
-schlechte
Verkehrsanbindungen
-geringes Marktpotenzial
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Quelle: FundatiaADEPT
Raumbild –„Blaue Banane“
Quelle: J. Weber
(2012)11/31
Raumbild –„Blauer Stern“
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Unterschiedliche Attraktivität der EU-
Staaten für die ausländische Investoren
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Bruttoinlandsprodukt
-Ein Maß für wirtschaftliche Tätigkeit einer
Volkswirtschaft.
-Wert aller neu geschaffenen Güter und
Dienstleistungen, die in einer Region nach
Abzug der Vorleistungen im Zeitraum von
einem Jahr hergestellt wurden.
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Anschauliche
Disparitäten auf
regionaler Ebene
•Zentrum -Peripherie
•Stadt -Land
•Ost -West
•Nord -Süd
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Quelle: Eurostat17/31
Disparitäten innerhalb einer NUTS 2
Region
BIP je Einwohner in
KKS 2009 in:
Fürstenfeldbruck –79,6%
des EU-Durchschnitts
München Landkreis –
330,2%
Quelle: Eurostat
(2012)
Quelle: Regierung von Oberbayern 18/31
Beschäftigung
Erwerbstätigen -Alle Personen, die eine Berufstätigkeit
abhängig (als Beschäftigte) oder selbständig ausüben
Arbeitslosen -Alle Personen, die weniger als 15
Stunden pro Woche arbeiten, aktiv nach Arbeit suchen
und beim Arbeitsamt als arbeitslos gemeldet sind.
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Zentrum –Peripherie
Nord –Süd
Erwerbstätigenquote
in der Altersgruppe
20 –64 Jahre
2012
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Arbeitslosenquote
in der Altersgruppe
15 -74 Jahre
2012
Arbeitslosen 2012
-25,3 Mio.
Zentrum -Peripherie
Nord -Süd
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Arbeitslosen 2012
-5,6 Mio.
Zentrum -Peripherie
Nord -Süd
Jugendarbeitslosenquote
in der Altersgruppe
15 -24 Jahre
2012
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Ursachen für die Disparitäten
•Wirtschaftskrise
•Ungünstige Klimafaktoren
•Arbeitsmöglichkeiten
•Infrastruktur
•Bildung
Ungleiche räumliche Verteilung der Bevölkerung
-Städtische Bevölkerung wächst, ländliche sinkt
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Ursachen für die Disparitäten
J. Janson (2012)
Ursachen für die Disparitäten
Niedrige Zinsen –künstliche Stimulierung der
Wirtschaft !
-Steigende internationale Investitionen, Beschäftigungsquote
und Einkommen.
Beispiel:
•Griechenland -Krediten für Löhne der Verwaltung
•Spanien -Immobilienboom
Anzahl der neuerrichteteWohneinheiten 2005 –812.000
Anzahl der leerstehendeWohneinheiten 2008 –ca. 1.000.000
Anzahl der leerstehendeWohnungen 2010 –ca. 3,4 Mio.
Musil (2013:73)
Quelle: Ministeriode
Fomento
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